Mittwoch, 16. Januar 2013

Morgen schlägt's 13 - TAO trommelt wieder in Hamburg


Schnell morgen ins CCH und sich im neuen Jahr gleich mal ordentlich von den Druckwellen der geschlagenen Trommeln durchrütteln lassen!

Die berühmten Trommler aus Japan kommen mit ihrem neuen Programm in die Hansestadt:

Das aktuelle Programm „Another world, another time“ verbindet auf beeindruckende Weise Tradition und Moderne und lädt zu einer Reise durch Zeit und Raum ein. Ausgehend von klassischen Bild- und Klangmotiven der Edozeit (1603-1867 n.Chr.) führen die Trommlerinnen und Trommler den Zuschauer von den Anfängen der Wadaiko-Musik bis hin zu ihrer zeitgenössischen Form, die einen einzigartigen globalen Beat versprüht. TAO steht für ein packendes Wechselspiel zwischen dem tiefen Grollen der riesigen Wadaiko-Trommeln und zarten, zerbrechlichen Momenten voll lyrischer Schönheit - und beweist, dass Trommeln mehr bringt als bodybuildung.

Um 20.00 Uhr geht's los - weitere Informationen über die Gruppe gibt es hier.

Dienstag, 15. Januar 2013

Schnell ins Abaton - Film über Susumu Shingu



Leider war die Promotion nicht der Rede wert - und fast wäre ein cineastisches Highlight bei uns in Hamburg glatt untergegangen:

Noch bis einschließlich morgen gibt es im Hamburger Abaton-Kino einen tollen Film über den "Meister des Windes" Susumu Shingu zu sehen.

Dank der Technischen Universität Hamburg-Harburg durften Hamburger Japan-Fans im März vergangenen Jahres den Meister selbst kennenlernen - wir berichteten über eine bewegende Begegnung mit einem der wichtigsten zeitgenössischen japanischen Künstler.

Und es ist dieser Tage wirklich schon etwas Besonderes, wenn ein Film über einen bildenden Künstler den Weg in die Kinos findet!

Worum geht es genau?

Shingus Skulpturen berühren wohl deshalb so viele Menschen, weil sie in fließender, unvorhersehbarer, ständig sich verändernder Bewegung und auch dank ihrer ganz eigenen Schönheit ein zentrales Lebensprinzip verkörpern. Der Dialog mit der Natur, aus dem sie entstehen, setzt sich beim Betrachter mittels aller Sinne fort. Der Wind, der die Skulpturen bewegt, ist der gleiche, den auch wir spüren. 

Thomas Riedelsheimer - der bereits einen großartigen Film über Andy Goldsworthy gemacht hat (unbedingt ansehen!) - hat den zurückhaltenden, charismatischen Künstler rund um die Welt begleitet - nach Süditalien, Paris, ins Ruhrgebiet, in die Türkei, nach Mexiko – und immer wieder in sein Atelier im japanischen Sanda.

Im Zentrum der Reisen steht Susumu Shingus Traum von „Breathing Earth“, der dem Film auch den Namen gab. Das will heißen: 

Ein Dorf zu schaffen, das aus den natürlichen Energiequellen von Wind und Sonne versorgt wird, einen Ort der Inspiration und Begegnung, getragen von einer Philosophie der Achtsamkeit. Nun ist er gemeinsam mit seiner Frau Yasuko unterwegs, um einen Ort für die Verwirklichung seines Traums zu finden und Sponsoren und Partner davon zu überzeugen, welchen Beitrag die Kunst für die Entwicklung eines gesünderen Umgangs mit unserem Planeten liefern kann. Ein visionäres Projekt für die Welt von Morgen!
 


In wunderbaren, überraschenden, aufmerksamen Kinobildern erzählt der Film von der Kunst Susumu Shingus, seiner lebenslangen Beschäftigung mit dem Wind, seiner Neugier, seiner immer auch mit Humor gesättigten Lebensklugheit und ansteckenden Lebensfreude: 
Ein Film über den Wind und die Kunst, über Liebe, Respekt und nicht zuletzt eben auch die Wirklichkeit von Träumen!

Weitere Informationen zum Film gibt es auf der deutschen web site des Films.

Und den Trailer gibt es hier:

video

Also unbedingt ansehen!



Donnerstag, 10. Januar 2013

Kursus in japanischer Kalligraphie


"Kosmos" - Werk von Imako Umesaka

In Zusammenarbeit mit der Japanologie des Asien-Afrika-Instituts der Universität Hamburg veranstaltet das japanische Konsulat einen eintägigen Kalligraphie-Kurs

Der workshop richtet sich als praktische Übung sowohl an Studenten als auch an alle anderen Interessierten jeder Altersgruppe. 

Im ersten Teil gibt es eine theoretische Einführung, im zweiten Teil können die Teilnehmer selbst ihre Fähigkeiten unter Leitung von Frau Imako Umesaka aus Berlin ausprobieren.

Der Kursus findet statt am

Freitag, 18. Januar von 13.00 - 17.00 Uhr

Ort: Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1 (Westflügel)

20146 Hamburg
 
 

ACHTUNG: Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bittet das Konsulat um Anmeldung unter mail@jgk-hh.de bis zum 17. Januar
-> Weitere Informationen: www.hamburg.emb-japan.go.jp/index.html

 

Samstag, 5. Januar 2013

Bundeswettbewerb für junge Japanisch-Lernende


Noch bis zum 31. Januar 2013 können sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13, die seit höchstens eineinhalb Jahren Japanisch lernen, zum Ostasien-Wettbewerb anmelden. 

In der ersten Runde werden den Teilnehmern drei Hausarbeitsthemen vorgegeben. Davon wählen die Teilnehmer eines aus und schreiben eine Hausarbeit in deutscher Sprache zu diesem Thema. Die schriftliche Arbeit und eine Kassette / CD / DVD mit einigen selbst gesprochenen Sätzen und einen handgeschriebenen Text sollen der Jury zugeschickt werden. Die Jury entscheidet, welche Teilnehmer mit besonders guten Hausarbeiten und Aufnahmen es in die zweite Runde schaffen.

In der zweiten Runde sollen die Teilnehmer der Jury in einem Gespräch die in der Zwischenzeit erworbenen Kenntnisse unter Beweis stellen. Dabei werden natürlich keine perfekten Sprachkenntnisse erwartet, sondern es geht um das Sprechen, Lesen und Übersetzen einfacher Texte und um das Schreiben von chinesischen Schriftzeichen bzw. von Hiragana, Katakana und Kanji.


Für die Japanisch-Preisträger sind die Hauptpreise Geldgewinne - insgesamt einige Tausend Euro.


Weitere Infos und Teilnahmebedingungen bei Frau
Martina Groß Tel. (0228) 959 15-30 und unter: www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/mitmachen/ostasien